Analysen
Zur Parlamentswahl im Libanon 2009
Mögliche Trends und Entwicklungen im Libanon ab Mitte 2009
Teil 8 (letzter Teil) – 16. Mai
Seit Jahren ist im gesamten Libanon eine schleichende Wiederbewaffnung der Bevölkerung im Gang. Die Menschen fürchten das Ausbrechen von Gewalt und – vor allem -, dass der Staat sie in einem solchen Fall auch bei bestem Willen nicht schützen kann. –> ANALYSE
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Zur Parlamentswahl im Libanon 2009
Mögliche Trends und Entwicklungen im Libanon ab Mitte 2009
Teil 7 – 15. Mai 2009
Was wird jedoch geschehen falls – wie Eingangs dieser Betrachtungen (Teil 1) angedeutet – das regierende Bündnis des 14. März die Wahl gewinnt?
Es hinge davon ab, wie groß der Gewinn wäre, wie wieviele Ministerposten der 14. März also besetzen könnte. Nominell stünden der Regierung zwar die Werkzeuge zur Verfügung, die Souveränität des Staates gegen die Hisbollah Organisation durchzusetzen (Armee, Polizeitruppen). –> ANALYSE
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Zur Parlamentswahl im Libanon 2009
Mögliche Trends und Entwicklungen im Libanon ab Mitte 2009
Teil 6 – 14. Mai 2009
Das Bild, das die großen Staaten wie Saudi-Arabien und USA abgeben, die beide die anti-syrische Koalition unterstützen, ist nicht klar. Syrien wird für einen Friedensprozess in Nahost gebraucht, man muss ihm also entgegenkommen. Gleichzeitig will man aber auch den Libanon nicht wieder komplett an Syrien verlieren und damit Hisbollah und Iran – zumindest zeitweise – größeren Einfluss als nötig einräumen. –> ANALYSE
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Zur Parlamentswahl im Libanon 2009
Mögliche Trends und Entwicklungen im Libanon ab Mitte 2009
Teil 5 – 13. Mai 2009
Noch steht die anti-Syrien und anti-Hisbollah Koalition. Mit einer Rückkehr direktem syrischen Einflusses jedoch erwarten wir, dass verschiedene Politiker sich mit der neuen (alten) Realität arrangieren werden und früher oder später wieder auf eine pro-syrische Linie zurückschwenken oder sich zumindest neutral verhalten. Solche Entwicklungen sind möglicherweise schon seit längerem im Gang. –> ANALYSE
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Zur Parlamentswahl im Libanon 2009
Mögliche Trends und Entwicklungen im Libanon ab Mitte 2009
Teil 4 – 12. Mai 2009
Auf regionaler Ebene senden sämtliche Beteiligten teilweise täglich entgegengesetzte Signale aus, die nur noch zu mehr Verwirrung beim Betrachten der Situation führen als zu einer klärenden Sicht.
Wir deuten das als Zeichen großer Betriebsamkeit hinter den politischen Kulissen, in denen alle Beteiligten durch gegenseitige Drohungen in Stil von Zuckerbrot und Peitsche das für sie größtmögliche Stück ergattern wollen. –> ANALYSE
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Zur Parlamentswahl im Libanon 2009
Mögliche Trends und Entwicklungen im Libanon ab Mitte 2009
Teil 3 – 11. Mai 2009
Wo wird Syrien also seine Präsenz im Libanon verstärken und seinen Griff als erstes festigen?
Vermutlich dort, wo es sich seiner verschiedenen Gruppen bedienen kann, die es nach Notwendigkeit aktiviert und unterstützt. Das sind palästinensische Gruppen an der Grenze zu Syrien und sunnitische Extremisten und palästinensische Gruppen im Süden des Landes, in und um die palästinensischen Flüchtlingslager. –> ANALYSE
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Zur Parlamentswahl im Libanon 2009
Mögliche Trends und Entwicklungen im Libanon ab Mitte 2009
Teil 2 – 10. Mai 2009
Mit der Freilassung der vier im Fall Hariri inhaftierten Generäle ist Syrien faktisch in den Libanon zurückgekehrt. Mustafa Hamdan (Presidential Guard), Jamil Sayyed (General Security), Ali Hajj (Internal Security) und Raymound Azar (Army Intelligence) waren die Top Sicherheitschef des Libanon und Befehlsempfänger Syriens unter syrischer Besatzung.
Kaum jemand, der das politische System und angstvolle Klima auch im privaten Bereich vor der Ermordung Rafik Hariris sowie die zahlreichen Anschläge und Morde danach erlebt hat, kann ernsthaft daran zweifeln, dass Syrien und die vier Generäle auf irgendeine Art und Weise in die Ermordung Hariris verwickelt oder zumindest Mitwisser waren. –> ANALYSE
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Zur Parlamentswahl im Libanon 2009
Mögliche Trends und Entwicklungen im Libanon ab Mitte 2009
Teil 1 – 09. Mai 2009
Am 07. Juni 2009 stehen im Libanon Parlamentswahlen an. Eine faktisch von der Hisbollah Organisation geführte pro-syrische Opposition (08. März) steht einer westlich orientierten und von Saudi-Arabien unterstützten Parlamentsmehrheit (14. März) gegenüber.
Ein Sieg von Parlamentsmehrheit wie auch Opposition scheint gleichermaßen möglich. Beirut-Reporter.de glaubt zwar, dass Michel Aoun – der wichtigste christliche Verbündete Hisbollahs – aufgrund seiner aktuellen politischen Ausrichtung stark an Stimmen verlieren wird, weil sie dem diametral entgegen läuft, wofür ihn seine Anhängerschaft 2005 gewählt hat, und dass deswegen möglicherweise die Parlamentsmehrheit die Wahl – zumindest knapp – gewinnen könnte. Belegen lässt sich das jedoch in keiner Weise. Es ist der Eindruck, den wir seit 2005 in zahlreichen Gesprächen mit ehemaligen Aoun-Wählern gewonnen haben. –> ANALYSE
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Analyse: Rache Hisbollahs für den Tod von Imad Moughniyah?
Donnerstag, 12. Februar 2009 – 00:24 Uhr (Beirut GMT +2)
Heute jährt sich der Todestag des Hisbollah Kommandeurs Imad Moughniyah zum ersten Mal.
Hisbollahs Generalsekretär Hassan Nasrallah hat bereits auf der Trauerfeier Moughniyahs Rache gegen Israel für dessen Tod angekündigt und wiederholt diese Drohung regelmäßig.
Westliche Geheimdienste warten seitdem auf eine spektakuläre Operation Hisbollahs, die der Wichtigkeit Moughniyahs für Hisbollah angemessen ist. –> ANALYSE
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Analyse: Weshalb Israels Abschreckungspotenzial wiederhergestellt ist
Donnerstag, 22. Januar 2009 – 15:50 (Beirut GMT +2)
In den vergangenen Tagen und Wochen ist viel die Rede von Israels Abschreckungspotenzial. Manch einer glaubt, es sei wiederhergestellt, andere glauben, die Krieg habe nichts bewirkt in dieser Hinsicht. Beirut-Reporter.de glaubt, dass Israels Abschreckungspotenzial nicht nur wiederhergestellt ist, sondern größer ist als je zuvor.
Die Diskussion darüber jedoch ist diffus, da nicht allen, die darüber diskutieren, klar ist, was mit Abschreckung gemeint ist. Abschreckung im Kontext Israels bedeutet stets Abschreckung vor dem Versuch, Israel vernichten zu wollen. Es geht also um existentielle Fragen, nicht um ein paar Raketen, und seien es hunderte, die das Leben der Israelis erschweren, aber an der Existenz des Staates Israels nichts ändern. Abschreckung in diesem Kontext bedeutet: du kannst mich nicht vernichten, ohne selbst vernichtet zu werden. –> ANALYSE
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Analyse zum Krieg in Gaza: Richtungswandel in der asymmetrischen Kriegsführung
Freitag, 16. Januar 2009 – 02:28 (Beirut GMT +2)
Beirut-Reporter.de glaubt, dass Israel mit dem Krieg in Gaza einen Richtungswandel der modernen Kriegführung in der Region Naher/Mittlerer Osten eingeleitet hat. Israel wird aus diesem Krieg stärker als je zuvor hervorgehen. Nicht-staatliche Gruppen wie Hamas oder Hisbollah haben hingegen einen schweren Schlag erlitten.
Was in den vergangenen drei Wochen in Gaza bisher passiert ist, hat Gruppen wie Hamas oder Hisbollah einer der stärksten Waffen der asymmetrischen Kriegsführung beraubt: die mediale Ausschlachtung der Bilder von Opfern, die souveräne demokratische Staaten wie Israel stets in ihren Handlungen einschränken und die genannten Organisationen stärker oder gleichwertig mit einem nominel haushoch oder überlegen Gegner erscheinen lassen. Mit einem Wort: Israel hätte keine Feinde mehr, wenn es 1. keine Kameras gäbe und 2. kein internationales Kriegsrecht.
Moderne Gesellschaften nach westlichem Vorbild fordern von ihren Armeen die Einhaltung ethischer Grundsätze auch im schärfsten Kampf ein. Damit binden sie ihren Soldaten einen Stein ans Bein und zwingen sie schon von Beginn an, mit einem Nachteil in asymmetrische Kriege zu ziehen. –> ANALYSE
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Analyse: Krieg in Gaza – Einschätzung der Lage
Montag, 12. Januar 2009 – 18:39 (Beirut GMT +2)
Beirut-Reporter.de glaubt, dass der Krieg Israels gegen die Hamas Organisation bisher ein klarer Erfolg für die israelische Armee ist. Zudem denkt Beirut-Reporter.de, dass in der Diskussion um Erfolg und Misserfolg des Krieges für Israel eine Menge Argumente durcheinander geschmissen werden, die nicht zusammengehören.
Viele Beobachter vergleichen den jetzigen Krieg mit dem Krieg zwischen Israel und Hisbollah 2006 und schließen daraus, Israel könne auch heute seine Kriegsziele wie damals nicht erreichen und der Krieg sei damit auch aus Israels eigener Perspektive sinnlos.
Das ist aus Sicht von Beirut-Reporter.de mitnichten der Fall, denn das öffentlich deklarierter Kriegsziel muss nicht das tatsächliche sein. Regierungen können nicht immer ihre wahren Intentionen kundtun, weil sie ansonsten riskieren, international Rückendeckung zu verlieren … –> ANALYSE
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Analyse: Krieg in Gaza – Einschätzung der Lage
Dienstag, 06. Januar 2009
Wenn Sie Beirut-Reporter.de schon länger verfolgen, werden Sie sich vielleicht erinnern, dass diese Seite noch während des Krieges mit der Hisbollah Organisation 2006 und später immer wieder darauf hingewiesen hat, dass Israel früher oder später sein Abschreckungspotenzial wieder herstellen muss, um ein langfristiges Überleben in der Region zu garantieren. Genau das passiert derzeit. –> ANALYSE
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Analyse: Verhandlungen in Doha: Morphium für den Libanon – Folgt ein böses Erwachen?
Mittwoch, 28. Mai 2008 – 09:28 Uhr (Beirut GMT +3)
Zusammenfassung
Der Libanon hat seit Sonntag einen neuen Präsidenten. Die meisten Libanesen sind so euphorisch darüber, dass vielen der Sinn für die Realität zumindest zeitweise abgeht.
Es ist naiv anzunehmen, dass sich nach ein paar Tagen Verhandlungen in einem Hotel in Katar nun alles zum Guten wenden würde – nach drei Jahren Krise im Libanon (angefangen mit dem Mord an Rafik Hariri im Februar 2005), einem Krieg zwischen Hisbollah und Israel im Jahr 2006 (für dessen Folgen besonders die Christen und Sunniten des Libanon auch Hisbollah verantwortlich machen), einer eineinhalb Jahre dauernden Regierungskrise, über 30 Attentaten und beinahe einem erneuten Bürgerkrieg.
Bis auf die Abwendung eines unmittelbaren Krieges und der – abgesprochenen – Wahl eines Präsidenten, ist keines der vorherigen Probleme auch nur ansatzweise gelöst.
Mit den Vereinbarungen von Doha und der Wahl Michel Sleiman zum Präsidenten ist eine neue Runde des Kräftemessens um und im Libanon eingeläutet worden, deren Verlauf nicht vorhersehbar ist. –> ANALYSE
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Analyse Nach Doha: Einschätzung der Lage zur Frage von Hisbollahs Waffen
Beirut, 21. Mai 2008, früher Nachmittag
Beirut-Reporter.de glaubt, dass die heute erzielte Einigung keinesfalls ein klarer Sieg für die von der Hisbollah Organisation geführte Opposition ist, sondern dass besonders Hisbollah jetzt auch selbst unter Druck steht. Sie muss die Waffenfrage klären und die Waffen möglichst schnell zum Schein oder tatsächlich dem Staat unterstellen, um sie dem Angriff Israels zu entziehen, der durch einen Friedensvertrag zwischen Israel und Syrien droht. –> ANALYSE
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Nach der Krise im Libanon, 16. Mai 2008
Analyse: Einschätzung der Lage
Die politischen Führer von Regierung und Opposition im Libanon kommen ab heute in Katar zusammen. Ob sie den seit Ende 2006 schwelenden Streit tatsächlich beilegen können, bleibt fraglich. Die Bedingungen beider Seiten haben sich nicht geändert. –> ANALYSE
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Krise im Libanon am 13. Mai 2008
Analyse: Einschätzung der Lage
Beirut-Reporter.de denkt, dass die Ankündigung der Armee, notfalls Gewalt gegen Milizen einzusetzen, in den Plan passt, den Hisbollah und die Armee für die momentane Situation haben, dass sie jedoch hintergründig Rhetorik ist aus einer sicheren Position. –> ANALYSE
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Krise im Libanon am 12. Mai 2008
Analyse: Einschätzung der Lage
Wie Beirut-Reporter.de erfahren hat, plant die Hisbollah Organisation möglicherweise bereits heute Nacht oder in den kommenden Tagen oder Nächten in den Regierungssitz der libanesischen Regierung, Grand Serail, einzudringen und die Regierung zu übernehmen. –> ANALYSE
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Krise im Libanon am 11. Mai 2008
Analyse: Einschätzung der Lage
Die Situation vor Ort hat sich vorerst beruhigt. Jedoch werden aus Sicht von Beirut-Reporter.de zwei Lehren der vergangenen Tage tiefgreifende Konsequenzen für die nächsten Monate haben.
1. Die Führung der libanesischen Armee hat gezeigt, dass sie weder willens, noch in der Lage ist, einen ungezügelten Gewaltausbruch gegen den Plan verschiedener Milizen durchzusetzen. Beides hat vor allem den konfessionellen Charakter der Armee als Hintergrund …
2. Für die Sunniten des Landes waren die vergangenen Tage eine große Schmach, die viel Zorn sowohl über die eigene Ohnmacht als auch über die Ohnmacht der sunnitischen Führung – sprich Saad Hariris – geboren hat … –> ANALYSE
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Krise im Libanon am 09. Mai 2008
Analyse: Einschätzung der Lage
Sowohl die Regierung des Libanon als auch die Hisbollah Organisation und die mit ihr verbündeten Parteien haben sich in schwierige Positionen manövriert.
Die Regierung kann nicht ohne weiteres ihre Forderungen zurücknehmen (Hisbollahs Telekomnetzwerk, Flughafenchef und Kameras), sonst verliert sie ihre ohnehin schon schwer angeschlagene Autorität gänzlich.
Die Hisbollah Organisation beharrt auf der Rücknahme eben dieser beiden Punkte, kann aber in einem umfangreichen Bürgerkrieg langfristig auch nur verlieren – zumal mit möglicher Beteiligung Israels oder anderer Mächte -, und wird danach für viele Jahre nicht mehr so stark sein wie heute. Auch sie kann ihre Forderungen nicht ohne weiteres zurücknehmen, ohne Autorität zu verlieren. –> ANALYSE
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Hisbollah und Israel: Wer eröffnet den nächsten Krieg?
Freitag, 07. März 2008 / 19:37 Uhr (Beirut GMT +2)
Zusammenfassung
Beirut-Reporter.de glaubt, dass es innerhalb weniger Wochen oder Monate zu neuer Gewalt, wenn nicht sogar einem neuen Krieg in Süd-Libanon kommen könnte. Die Kriegsparteien von 2006 – Israel und Hisbollah – scheinen beide bereit. Israel braucht nach Meinung von Beirut-Reporter.de den Krieg auf lange Sicht für sein weiteres Überleben. Hisbollah könnte einen israelischen Angriff durch Vergeltung für den Tod ihres Kommandeurs Imad Moughniyah auslösen. –> ANALYSE
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Donnerstag, 25. Januar 2007
Gewaltsame Streiks: Aufwärmen zum Bürgerkrieg?
Zusammenfassung
Am heutigen Donnerstag beginnt die Geberkonferenz “Paris 3″, in der die internationale Gemeinschaft Gelder für den Wiederaufbau der durch den Krieg 2006 zerstörten Teile des Libanon sammeln will. Zudem soll der pro-westlichen Regierung von Premierminister Fouad Siniora massiv finanziell unter die Arme gegriffen werden, damit die Wirtschaft nicht noch weiter einbricht und weiterer sozialer Unrast entsteht. Manch eines der Geberländer mag zweifeln, was mit den Milliarden Dollars, die anvisiert werden, in nächster Zukunft geschehen wird. Versickern sie in einem Land, das direkt auf einen Bürgerkrieg zusteuert? Beirut-Reporter.de glaubt, dass mit den gewaltsamen Straßenprotesten und Gegendemonstrationen der Staat Libanon und damit das Kabinett Siniora seine ohnehin schon geringe Autorität verloren hat. Die Signale, die davon für die Bürger des Staates ausgehen, könnten bedeuten: Selbstschutz ist das Gebot der Stunde! Die Jugend ist wild, die Alten sind unentschlossen. Gerät das Land ins wanken?–> ANALYSE
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Der Libanon zwischen den Interessen der USA und Irans
Donnerstag, 16. November 2006
Zusammenfassung
Der Libanon droht derzeit zwischen den geopolitischen Interessen der USA und Irans zerquetscht zu werden. Im Nahen Osten hat sich mit den Kriegen in Irak und Libanon im Sommer 2006 das strategische Gleichgewicht derart verschoben, dass die Regierung von Libanons Premierminister Fouad Siniora einen schweren Stand hat. Iran steht Hisbollah zur Seite, die USA unterstützen die Regierung Siniora. Allerdings hat Iran im Nahen Osten die Initiative an sich gerissen und kann von den USA den Preis für einen eine stabileren Irak und Israels Sicherheit bestimmen. Der Preis könnte der Libanon sein. –> ANALYSE
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Quellen: Hisbollah und Amal wollen Regierung Siniora nach Ramadan verlassen
Beirut, 02. Oktober 2006
10:28 (Beirut GMT+3)
Nach Ansicht von Beirut-Reporter.de sind weitere bewaffnete Konflikte im Libanon nur eine Frage der Zeit. Zu größerem politischen Durcheinander könnte es jedoch schon sehr bald kommen. Beirut-Reporter.de hat Informationen erhalten, die darauf hin deuten. –> ANALYSE
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Libanon: Das zukünftige Schlachtfeld im Nahen Osten
Beirut, am 19. September 2006, gegen Mittag
Zusammenfassung
Die deutsche Bundesregierung ist fest entschlossen, im Zuge des UN-Mandates für den Libanon Kriegsschiffe vor die Küste der Levante zu schicken. Am Mittwoch wird – so man der aktuellen Stimmung in Berlin glauben schenken darf – der Bundestag den Einsatz beschließen. Die deutsche Marine schippert damit in ein Land, das nach Ansicht von Beirut-Reporter.de direkt auf einen weiteren bewaffneten Konflikt erstens mit Israel und zweitens im Innern selbst zusteuert. Dafür gibt es verschiedene Indikatoren, die im folgenden in lockerer Reihenfolge aufgezeigt werden. –> ANALYSE
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Israels neue Strategie und Taktik
Sonntag, 20. August 2006 / 18:45 (Beirut GMT+3)
Zusammenfassung
Der Krieg zwischen Israel und Hisbollah geht in die nächste Runde. Israelische Medien berichten am Wochenende, dass die israelischen Streifkräfte seit einigen Tagen Kommando-Einsätze im Libanon ausführen, in denen stets kleine Trupps von Soldaten gegen Hisbollah vorgehen. Wie Beirut-Reporter.de auf seinem Weblog am Montag, 14. August 2006 notierte, ist der Krieg mit der Waffenruhe nicht vorbei. Vielmehr werden auf beiden Seiten derzeit neue Strategien erdacht und Taktiken erprobt. Hisbollah verhält sich ruhig. Israel versucht jedoch verzweifelt, sein Problem „Hisbollah“ zu lösen und sein Abschreckungspotenzial schleunigst wieder herzustellen. Das jedoch erscheint aus heutiger Sicht stets nur kurzfristig und nie vollständig möglich zu sein. –> ANALYSE
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Militärische Entwicklung, Ausblick auf den Konflikt und mögliche Folgen für den Libanon
Sonnabend, 12. August 2006 / 12:45 (Beirut GMT+3)
Aktuelle militärische Entwicklung in Süd-Libanon – UPDATE – Sonnabend, 12. August 2006
Israel hat seine Bodenoffensive auf den Libanon ausgeweitet und plant, mit bis zu 30.000 Soldaten in Süd-Libanon vorzustoßen. Die israelische Armee scheint in einer Umfassungsbewegung begriffen zu sein. Entlang der israelischen Grenze Richtung Norden versucht sie, bis zum Litani-Fluss vorzurücken. Sobald sie den Fluss erreicht hat – so ist derzeit zu vermuten, da sie keine langfristige Besetzung des Libanon plant -, ist mit einer Bewegung westwärts zu rechnen (Richtung Meer), um Hisbollah vom Rest des Libanon abzuschneiden und das Gebiet von der israelischen Grenze bis zum Litani Fluss von Hisbollah-Kämpfern zu säubern. –> ANALYSE
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Der wirkliche Grund Israels für die Ablehnung des UNO-Vorschlags von Libanon
Dienstag, 08. August 2006 / 11:00 (Beirut GMT+3)
Mit der neuen diplomatischen Offensive aus Beirut, gerät Israel weiter unter Druck. Wie Beirut-Reporter.de in den vergangenen Wochen fortlaufend argumentiert hat, ist – neben der Beseitigung der aktuellen Bedrohung Israels durch Raketen – das wichtigste Ziel des jüdischen Staates nicht nur, Hisbollah zu zerstören, sondern möglichen Nachahmern klar zu machen, dass jeglicher Angriff auf israelisches Territorium fatal enden kann. Die libanesische Regierung in Beirut hat gestern Nacht verkündet, sie werde 15.000 Soldaten in den Süden des Libanon schicken, die die Grenze sichern sollen. Dies hieße faktisch, dass die libanesische Armee in Hisbollah Stellungen einrücken würde und die Grenzüberwachung des Landes zu Israel übernähme. Das alles soll jedoch erst geschehen, wenn Israel seine Truppen aus Süd-Libanon abgezogen hat, was im derzeitigen UN-Entwurf nicht vorgesehen ist. Die verzweifelte Situation Israels zeigt sich nun darin, dass Israel diesen Schritt ablehnt, den es stets gefordert hat als Teil der UN-Resolution 1559. –> ANALYSE
Weshalb Israel im Konflikt mit Hisbollah nur verlieren kann und schon viel verloren hat
Donnerstag, 27. Juli 2006 / 14:20 (Beirut GMT+3)
(UPDATE nach Sitzung des israelischen Kabinetts unten auf der Seite)
Nach zwei Wochen Krieg zwischen Israel und Hisbollah und einem gnadenlosen Bombardement der israelischen Luftwaffe auf Süd-Beirut und den Süden des Landes, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz der derzeitigen politischen Lage. Beirut-Reporter.de hat in seiner ersten Analyse darauf hingewiesen, dass Israel die Zerstörung des Libanon nicht viel weiter treiben kann, als bisher geschehen. Das würde den Staat Libanon so stark destabilisieren, dass er keine Kontrolle mehr über sein Territorium hätte, möglicherweise Israels Existenz bedrohen würde, so Syrien ebenfalls erschüttert würde. Israel ist nun an einem Punkt angekommen, an dem es eine schwierige Entscheidung treffen muss, bei der es nur verlieren kann: Entweder viele israelische Soldaten oder die Autorität in der Region. –> ANALYSE
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Bürgerkrieg im Libanon?
Donnerstag, 20. Juli 2006
Perspektive Bürgerkrieg – Bombardement neigt sich dem Ende zu – Destabilisierung Libanons nicht in Israels Interesse
In verschiedenen Medien wird derzeit die Möglichkeit eines Bürgerkrieges in Libanon diskutiert. SPIEGEL ONLINE titelte vor wenigen Tagen “Im Libanon droht ein Bürgerkrieg”. Beirut-Reporter.de glaubt nicht, dass diese Gefahr aktuell ist. Jedoch gibt es Anhaltspunkte, die sie zumindest in einer längeren Perspektive als Möglichkeit erscheinen lassen.–> ANALYSE
Beirut-Reporter.de @ März 15, 2008